Der Kopf des Netzwerkes - Thomas Bremer

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STOPPT DEN WIRTSCHAFTSTERROR!

Zu lange schon treiben Thomas Bremer und seine Komplizen ihr Unwesen und setzen seriöse Unternehmen unter Druck. Sie sind Geschädigter oder haben Informationen? Sie erreichen uns jederzeit per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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Der Kopf des Netzwerkes - Thomas Bremer

  • Inhaltlich und presserechtlich Verantwortlicher von Plattformen wie diebewertung.de, verbraucherschutzforum.berlin und samstags-zeitung.de.

  • Betreibt darüber hinaus verdeckt hunderte Blogs, auf denen ausgewählte Texte zwecks Negative SEO veröffentlicht werden.

Der Werdegang von Thomas Bremer liegt genauso wie seine Finanzen weitestgehend im Dunkeln. Erst ab dem Jahr 2010 finden sich zunehmen Spuren im Netz über ihn. Laut eigenen Aussagen erwarb er damals den elektronischen Nachlass von Heinz Gerlach und bezeichnet sich seither selbst als Kenner des grauen Kapitalmarkts. Angeblich befand sich darin auch Material, mit dem sich sächsische Behörden und Politiker aus höchsten Kreisen erpressen lassen sollen.

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Quelle: Screenshot

Kein Einkommen, aber dennoch ein angenehmes Leben

Der inzwischen 63-Jährige hat offenbar zumindest einen Teil seines Berufslebens in der Versicherungsbranche verbracht, wo und wie lange ist jedoch nicht bekannt. Dafür spricht jedenfalls, dass er gemeinsam mit seiner (damaligen?) Lebensgefährtin und immer noch aktuellen Geschäftspartnerin und Strohfrau für diverse Unternehmen, Marlies Jänisch, im Bereich des An- und Weiterverkaufs von Lebensversicherungen aktiv war. Laut zahlreichen Erfahrungsberichten im Netz stets sehr zu seinem eigenen, aber eher sehr zum Nachteil seiner Kundschaft.

Bremer selbst besitzt offiziell weder nennenswertes Vermögen noch regelmäßiges Einkommen und bestreitet seinen Lebensunterhalt über unauffälligere Kanäle. Doch dazu später mehr.

Der "Journalist" Thomas Bremer

Weiters bezeichnet sich Thomas Bremer als "nicht gelernten" Journalisten. Das kann er, immerhin ist diese Berufsbezeichnung nicht geschützt. Und auch bezüglich seiner Ausbildung gibt es keine Einwände: fehlende inhaltliche Substanz, Rechtschreibfehler und "kreativer" Satzbau in seinen Texten lassen jeden Leser rasch von selbst diesen Schluss ziehen. Die ihm von ehemaligen Weggefährten nachgesagte Zuneigung zu Hochprozentigem könnte dabei eine eine Rolle spielen: je später die Stunde, desto auffälliger jedenfalls sein Schreibstil. Umso verwunderlicher ist, dass eine Sudelfeder wie Thomas Bremer seit Jahren einen gültigen bundeseinheitlichen Presseausweis besitzt – ausgestellt vom Landesverband Sachsen des Deutschen Journalisten-Verbands (DJV). Diesen bekommen eigentlich nur Personen, die hauptberuflich als Journalist tätig sind.

Thomas Bremer scheint hier jedoch eine Ausnahme zu sein, denn auf seinen Portalen wird keinerlei Werbung ausgespielt, mit der er etwas verdienen könnte. In den Impressen seiner Portale ist stets folgender Hinweis zu lesen: "Dies ist eine verbraucherinformierende Seite, die keinerlei Werbung beinhaltet bzw. Abonnements verkauft oder Jahresbeiträge für die Nutzung erhebt." Ein Hauptberuf ohne jegliches Einkommen also? Das mutet dann doch seltsam an. Dennoch erhält er jedes Jahr einen gültigen Ausweis ausgestellt.

Wie erschleicht sich Thomas Bremer seinen Lebensunterhalt?

Thomas Bremer versucht mit gezielten Rufmordkampagnen Insolvenzen herbei zu schreiben oder zumindest die Reputation von Unternehmen so weit zu schädigen, um Investoren zu verunsichern. So sollen diese den ausgesuchten "Anlegerschutzanwälten" in seinem Netzwerk als Mandanten zugeschanzt werden. Dabei werden Personen und Unternehmen, deren Geschäftsmodell oder wirtschaftliche Bilanz Bremer leicht angreifbar erscheinen, im Internet mit einer massiven Negativkampagne ("Shitstorm") überzogen. Dabei handelt es sich nahezu ausschließlich um Unternehmen, die am sogenannten grauen Kapitalmarkt tätig sind und Anlage- und Finanzprodukte anbieten.

Die aufgeblasenen Schmutzkübelkampagnen von Thomas Bremer

Thomas Bremer betreibt dazu auf seinen unzähligen Internetseiten einen regelrechten Publikationsexzess, der an bandenmäßige Nötigung, Erpressung und Betrug grenzt. Zu Beginn greift er meist einzelne Daten aus Unternehmensbilanzen auf und konstruiert daraus ein verzerrtes Hirngespinst. Gerne vermengt er dieses auch noch mit Hörensagen von Dritten, welches er gar nicht überprüft haben kann und präsentiert es getarnt als Suggestivfrage. Denn selbstverständlich übernimmt der "ungelernte Journalist" Thomas Bremer keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität seiner mit großem Getöse verbreiteten Machwerke. Wie sollte er sich vor Gericht auch sonst auf die Meinungsfreiheit berufen können?

In seinen Texten lässt Bremer regelmäßig vier bis fünf Rechtsanwälte aus seinem näheren Umfeld zu Wort kommen, welche seine "Verdachtsmomente" selbstverständlich erhärten und stets dieselbe Empfehlung abgeben: sich sofort anwaltlich beraten zu lassen. Zufälligerweise schalten diese Anwälte auch Werbung auf Google, deren Suchbegriffe zu Bremers Berichterstattung passen. Darüber hinaus finden sich betroffene Firmen als "aktueller Fall" auf den Webseiten der Kanzlei wieder – auch wenn der jeweilige Anwalt über gar kein Mandat verfügt.

Diese Masche nennt sich "Mandantenfang", die Anwälte generieren sich ihre Kundschaft selbst. Jenen wird eingeredet, sie könnten bestehende Verträge "ganz einfach" rückabwickeln – was nur selten der Fall ist. Der Mandant bleibt auf den horrenden Verfahrenskosten sitzen, während sein Anwalt selbstverständlich Honorarnoten schreibt.

Wert eines Mandanten: mehrere tausend Euro

Doch wie verdient Thomas Bremer an dieser Masche? Kolportiert werden 2.500 Euro Aufwandsentschädigung pro Mandanten. Unstrittig ist jedenfalls, dass er den von ihm angegriffenen Unternehmen in gutmütiger Manier die Gelegenheit zu einem "klärenden Gespräch" gibt. Das Angebot, das dabei gemacht wird, erinnert an diverse Mafia-Filme: Das betroffene Unternehmen soll einen fortlaufenden Beratungsvertrag mit einer Agentur für Webreputation aus Bremers Umfeld schließen, meist die bereits erwähnte Opus Bonum GmbH seiner Gefährtin Marlies Jänisch. Im Gegenzug würden die negativen Berichte vom Netz genommen und stattdessen nur noch gute Nachrichten über das entsprechende Unternehmen auf Bremers Seiten verbreitet. Und so nebenbei werden dafür bei größeren Unternehmen auch noch bis zu 15 Prozent der Investorengelder fällig.

Seltsame Spenden an die Leipziger Tafel

Eine hinterfragenswerte Stellung im Bremer'schen Verleumdernetzwerk nimmt auch die Tafel Leipzig e.V. ein. Denn Bremer fordert die von ihm erpressten Unternehmen ebenfalls dazu auf, eine gewisse Summe an die Tafel respektive ihre Spendenaktion "Tafelhelden" zu spenden. Neben finanziellen Zuwendungen sind uns auch Sachspenden bekannt, so zum Beispiel ein neues Transportfahrzeug für die Tafel, welches von einer Schweizer (!) Firma an die Leipziger Tafel übergeben wurde.

Auf der Unterstützerliste der Aktion "Tafelhelden" tummelt sich das Who's Who des engsten Netzwerks von Thomas Bremer, beginnend mit Marlies Jähnisch den mit ihm zusammen arbeitenden "Anlegerschutzanwälten". Darüber hinaus stehen auch mutmaßliche Opfer von Bremers Verleumdungskampagnen auf der Unterstützerliste, die sich wohl mit ihm "arrangiert" haben. Ob die regelmäßigen Spendenaufrufe von Thomas Bremer wirklich rein wohltäterischer Natur sind und ob das Geld auch wirklich in der Leipziger Tafel e.V. bleibt? Die Antwort auf diese Frage bleibt bis auf weiteres offen.